Dienstag, 13. Oktober 2015

[Rezension] Das Licht der letzten Tage

Dieser Post könnte gegebenenfalls Spoiler beinhalten!




Autor: Emily St. John Mandel
Verlag: Piper Verlag
Seitenzahl:  409 Seiten
Preis: 14,99€
Sprache: Deutsch 




Inhalt
Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll. Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnung geleitet – und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer. (Quelle:Klappentext)


Inhalte der Geschichte
Hauptcharakter ist Arthur Leander, auch wenn dieses Buch mehrere Handlungswege aufweist. Die ganze Geschichte dreht sich um ihn, seinen Ex-Frauen und Geliebten und dem "letzten Helfer".

Emily St. John Mandel hat einen wunderschönen Schreibstil mit dem sie dem Leser die Lage und die Situation Arthur's beschreibt und Nahe bringt.

Doch mehr möchte ich nicht auf Arthur eingehen, weil ich finde, dass die Geschichte ziemlich verzwickt ist und ich ungerne spoilern möchte. Was ich aber sagen kann ist, dass man sehr viel über Arthur erfährt, aber leider nichts über Nebencharaktere.


Cover
Ein wunderschönes Cover, wie ich finde. Die Blautöne harmonieren perfekt miteinander.


Fazit
Bei diesem Buch hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin mehr aus den Handlungen heraus geholt hätte und einige Stellen nicht zu kurz gekommen wären. Nichts desto trotz hat mir der Schreibstil
sehr gefallen, doch leider hatte ich zu hohe Erwartungen.


3 1/2 Herzen von 5

Danke an den Piper Verlag ♥

[Rezension] Der Marsianer

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Titel: Der Masianer
Autor: Andy Weir
Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl:  512 Seiten
Preis: 14,99€
Sprache: Deutsch 






Inhalt
Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ... (Quelle: Klappentext)



Inhalte der Geschichte
Warum ich den Marsianer lesen wollte, lag daran, dass ich gehört habe, dass dieses Buch verfilmt werden soll. Da meine Bücher-Sucht sofort "LESEN!" geschrien hat, musste ich es unbedingt haben und habe es regelrecht verschlungen, damit ich zum Kinostart vorbereitet war (Der Film läuft schon, aber leider Zeitmangels war ich immer noch nicht im Kino!! :( )
Die Geschichte des Astronauten Mark Watney wird durch ein Logbuch erzählt, welches er selber führt. Dieses Logbuch beinhaltet seine Erlebnisse, Erfahrungen und Gefühle, die es dem Leser ermöglichen, sich in Watney's Situation zu versetzen.
Die Geschichte des, sozusagen gestrandenen, Astronauten wird außerdem noch aus der Sicht der NASA-Zentrale berichtet. Das waren auch die Stelle, die einen gefesselt und verdeutlicht haben, wie ernst es um die Lage von Mark Watney ist. Trotzdem konnte mich dieses Buch nicht überzeugen, da ich zu viele Erwartungen geschindet habe.
Auch die aufgesetzte Art, die Mark an den Tag brachte, passte nicht zu seinen Umständen. Statt in Depressionen zu baden (was man erwartet, wenn man auf dem Mars feststeckt), setzte er eine unwirkliche Fröhlichkeit auf, die ich nicht nachvollziehen konnte.


Cover
Das Cover ist ja wohl der Wahnsinn, findet ihr nicht auch? Ich bin einer der Menschen, der gelb/orange eigentlich nicht wirklich so mag. Aber dieses Cover mit dem Astronauten hat mich wirklich überzeugt. Auch dieser leichte Farbverlauf gefällt mir sehr.


Fazit
Der Marsianer konnte mich nicht wirklich vom Hocker reißen, was wahrscheinlich an meiner Einstellung zum Buch gelegen hatte. Leider habe ich zu hohe Erwartungen gehabt. Natürlich kann es auch daran gelegen haben, dass ich kaum Erfahrungen mit Sci-Fi Roman habe und somit auch nicht mit den wissenschaftlichen Beschreibungen klar kam. 


3 von 5 Herzen


Danke an den Heyne Verlag ♥